Karnatakisches Hinterland
- Geschrieben von Barbara & Walter
- Dezember 17, 2008
- Land: India
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Weihnacht naht - hier in Karnataka koennen wir nichts davon merken. Ausnahme wir haben ein Zimmer mit TV. Wenn wir fernsehen sind die US-Kanaele voll mit Santa, Schnee, und RRR (Rudolf the rednosed rentier).
Im Moment praktizieren wir Tempelhuepfen von einem Ort zum anderen und wohnen den Riten der Hindus, vom Elefantensegen bis zum Schwimmen im heiligen Teich, bei.
Wir sind jetzt am suedlichsten Punkt unserer Indenfahrt angelangt, Mysore. Morgen drehen wir um und fahren wieder Richtung Delhi, treffen aber vorher zu Silvester noch Iris und Richard in Hampi. Auf diese alte Hauptstadt sind wir schon recht neugierig.
Nach eine kurzen Aufenthalt in Panaji, der Hauptstadt von Goa haben wir Abschied vom Meer bei Bhim gefeiert - einem schweizer Freund der in Kumpta lebt und mit einem indischen Arzt eine ayuvedische Klinik aufbaut. Auf seinen Rat fahren wir einige Tempelorte im Hinterland an, wie zum Beispiel Kollur. Ein Pilgerort der Hindus, mit Elefantensegen - der Elefant legt dir, nachdem ein paar Rupies in den Ruessel gelegt wurden selbigen auf den Kopf - und einer Ralley in einem grossen Wagen mit dem Goetterbildnis um den Tempel.
Dazu gibt es Lichtshow und Musik. Abends dann eine Ausspeisung “Gemuesereis” fuer mehrere tausend Personen. Alles was das Pilgerherz begehrt und sehr aufregend. Auf Anraten fahren/schieben wir nach Kodachadri ein Bergheiligtum. Wirklich anstrengende 8 km auf ausgewaschener Jeepstrasse mit bis zu 22%, da geht nix mehr mit Fahren. Oben ein kleiner Tempel, aber viel besser der dazugehoerige Teich. Da werden nicht nur Suenden abgewaschen.
Wir zelten wiedermal seit langem. Ganz oben am Grasberg koennen wir fast zu den Ausserirdischen Kontakt aufnehmen.
Shravanabelagola, ein ca.100m hoher Fels mit kollosaler 18m hohen Granitfigur, ein Lehrer der Jain-Religion. Er steht dort seit mehr als 1000 Jahren. Gegenueber ein kleiner Huegel mit Tempel und im Tal ein hl. Teich. Der Ort hat Kraft. Wir bleiben gleich die Nacht und wollen sehen was sich morgens tut - leider bewoelkt und die Sonne kann nicht raus.
Bezirksstaedtchen hier auch ein wenig groesser als Zuhaus - mit Maerkten und einer Schulfeier zu der wir eingeladen werden. Traditionelle Tanzauffuehrungen der Jugendlichen sind schoen anzuschauen, doch die Lautstaerke hebt uns fast die Schaedeldecke ab. Super fanden wir das archaeologische Museum in Hassan. Wie alles in Indien sehr multifunktional. Dienen die Artefakte doch fuers Waeschetrockenen der Angestellten.
Sehr gut hat uns das radeln durch die Kaffee- und Kardamonplantagen gefallen. Wir befinden uns in den Western Ghats auf einer Hoehe um die 1000m. D.h. die Temperaturen hier sind sehr angenehm - von 17-30 Grad. Die 40 Grad von Rajasthan sind schon wieder fast vergessen. Neben Kaffee und Kardamon immer wieder Dattel und Kokospalmen, die Schatten spenden fuer die Kaffeepflanzen.
Nach der vielen Natur hat es vor allem fuer Barbara ein wenig gedauert, sich an das laute Leben in einer indischen Grosstadt zu gewoehnen. Laerm, dass es das Ohr fast nicht ertragen kann und das Ueberqueren der Strasse ist jedes mal ein Abenteuer.
Nach ein paar Stunden fanden wir die Stadt mit ihren gruenen Parks, Trabrennbahn, Maerkten und Palaesten schoen. Aber jetzt ist es wieder genung und wir machens wie die Kuh “nur weg von diesem Palast”. Morgen gehts weiter. Fuer Euch haben wir noch 2 Gallerien zusammengestellt:
ABSCHIED VOM MEER UND IN DEN WESTERN GHATS
TEMPELHUEPFEN
Bis Ende des Jahres wollen wir in Hampi sein. Wo wir Weihnachten verbringen wissen wir noch nicht. Vielleicht finden wir irgendein nettes Plaetzchen in den Ghats wo wir unser Zelt aufstellen koennen. Darum wuenschen wir Euch schon jetzt Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2009.
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Hi Barbara, finds total schoen immer von Dir/Euch zu lesen, eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag…
georg Am 17. Dezember 2008 um 16:36 UhrWünsch Dir und Deinem Freund auch schöne Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und geniesst weiter das Leben in Indien. Liebe Gruesse aus der Oberen Donaustrasse, Georg.
guuuuuuuuuten ruuuuuuutsch
(in Hampi waere goan corner camping schön und billig zu wohnen)
zafer Am 27. Dezember 2008 um 09:34 Uhr