Leh und Ausfluege
- Geschrieben von Barbara & Walter
- August 23, 2008
- Land: India
- Kommentare: 5 Kommentare
- Letzter Beitrag:
- Paesse und Seen zwischen Kaza und Leh
- Nächster Beitrag:
- Das 1. Jahr wabarad…
Wir haben Besuch aus Barcelona - Margarita verbringt ihren Jahresurlaub mit uns - Barbara uns Walter freuen sich sehr - sind ja schon mit Birgit’s Anwesenheit reichbeschenkt worden (kleine Mitbringsel eingeschlossen).
Unser Guesthouse das “Greenland” eine gruene Oase der Ruhe und des Friedens - wir sitzen im Blumen-Gemuesegarten und planen unser Ausfluege, lesen und essen das frische Gemuese aus dem Garten.
Doch auch das Stadtleben im Cafe hat was - das Leh ein Touristennest ist haben wir schon geschrieben - das hat auch seine angenehmen Seiten, zB Schokokuchen und Espresso, tibetische Koestlichekeiten wie Momo, Thupka,… dazu Sanddornsaft oder Lassi, das gibt Kraft fuer weitere Radabenteuer.
Auch das Brot von der moslemischen Baeckerei mundet uns als Snack fuer zwischendurch. So gestaerkt bewegen wir uns weiter und stellen fest, dass unser Haar in den letzten Monaten schon wieder gewachsen sein muss, denn es ist zu lang. Auf zum Friseur. Hier konkurrenzlos billig fuer weniger als einen Euro kriegt Waba wieder kurzes Haar und zusaetzlich eine Kopfmassage.
Es gibt nicht nur kulinarisches in Leh, nein auch eine Burg und Koenige das alles seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Jetzt ist’s ein Museum und die Adeligen wohnen woanders…
Wir beschiessen unsere Tage mit “Zocken am Zimmer” um Zuendhoelzer fast wie zu Schikurszeiten - lang ists her!
Aber natuerlich wollen wir auch die Gegenden um Leh erkunden. Da bieten sich die tollen Seen und Taeler an, die natuerlich immer hinter einem ziemlich hohen Pass liegen und immer eine Sondergenehmigung, - das Inner Line Permit - benoetigen. Dies ist schnell fuer 100 Rps innerhalb eines Tages zu beschaffen und so entfliehen wir der Stadt.
Unser erster laengere Ausflug fuehrt uns zum Pangong Lake. - Dieser ist erst seit etwa 2 Jahren fuer Touristen geoeffnet. Unsere Freundin Amy aus Alaska schliesst sich an und wir staerken uns noch in unserer Stammkneipe in Karu mit einem Thali. Von hier gehts aufwaerts! Etwa 20 km vor dem Chang La (Pass) finden wir noch ein gemuetliches ebenes Plaetzchen fuer die Nacht - leider wieder kein Wasser weit und breit und so beschliessen wir die wenigen Trucks und Autos die hier vorbeikommen um Wasser zu bitten. Dauert nicht lange und Barbara und Amy haben das Wasser fuer’s Essen und die Auffahrt am naechsten Tag erschnorrt und gefiltert.
Am naechsten Morgen besucht uns kurz vor unsere Abreise noch eine Yak- bzw Kuhherde, die am Weg zur Weide sind. Der Hirte, der gutes Englisch spricht versorgt uns noch mit Informationen ueber das unterhalb liegenden Dorf und seine Einwohner.
Rauf geht es auf 5.300m. - Bis knapp vorm Pass ist die Strasse auch einigermassen gut. Aber, wenn dann ohnehin die Luft schon duenner wird, dass dann auch noch die Strassenqualitaet abnimmt und es noch einige kraeftige Anstiege gibt, ist manchmal nicht so leicht zu verkraften.
Aber wir kommen an und die Armymenschen empfangen uns freundlich und interessiert. Grossen Hunger haben wir und wir sind dankbar, dass es hier Gratistee gibt, in dem wir unser mitgebrachtes Tsampa (ihr wisst ja, das geroestete Gerstenmehl von dem wir schon berichtet haben) einruehren. Traumhaft waren dann die 40 km, die wir im Stueck runterfahren durften. Der letzte Tag unserer Anreise wird gepraegt durch die Flussueberquerung knapp vor dem See. Wir packen ab, versuchen unsere Raeder zu tragen, aber die Stroemung erlaubt es nicht. Wieder kommen uns die Armymenschen zur Hilfe. Wir warten eine Stunde, dann kommt die Schubraupe, die fuer die Army-LKWs die Steine wieder ein wenig einebnet und dann heisst es den LKW mit Raedern und Gepaeck und natuerlich uns zu beladen. - So kommen wir auch noch am Nachmittag ueber den Fluss und Walter kann noch vor Sonnenuntergang sein heissersehntes Bad im wunderbaren Pangonglake nehmen.
Birgit und Margarita wollten uns dann hier auch noch ueberraschen und haben sich mit unserer franz. Freundin Marie-Anne einen Jeep gemietet. Leider treffen wir uns nicht und wir sehen uns erst in Leh wieder. Wir beschliessen noch weitere 2 Tage am See zu bleiben und das Spiel von Sonne und Wasser zu geniessen. Leider ist unser Permit nur 7 Tage gueltig und so muessen wir am Rueckweg den Bus bis zum Pass nehmen. Aber die 2.100 Meter, die wir dann auf best ausgebauter Strasse ins Tal rollen, werden uns lange in Erinnerung bleiben!!!!!
Bevor wir in Leh einrollen, fahren wir noch beim Hauptpostamt vorbei um nach unserem Packet zu fragen, das schon ziemlich ueberfaellig ist. - und es ist da!!!! Danke Solvi und Ronny - der Gepaecktraeger erleichtert Walters Leben sehr und die Mannerschnitten und Schoki haben wir zum Kaffee gehabt. Schleck, schmatz…..
Nachdem es mit dem Treffen am See nicht geklappt hat, versuchen wir es nochmals. Dieses Mal keine Ueberraschung, sondern es ist fix ausgemacht uns mit Margarita und Birgit im Nubravalley zu treffen. Permit wird wieder besorgt und wir hoeren von anderen Radfahrern, dass es eine Alternativroute zum stark befahrenen Kardung La gibt. Die Fahrt ueber den Wari La dauert zwar 2 Tage laenger, aber es ist ein Traum.
Wieder einmal sind die letzten Kilometer bis zum 5.300m hohen Pass Piste und steil. Dieses Mal kommt dann aber knapp vorm Ziel noch leichter Regen und am Pass dann Graupelregen dazu.
Abgesehen von den Begleitfahrzeugen der 20 spanischen Mountainbiker sehen wir noch einen Jeep der den Pass ueberquert. Ist auch ziemlich schwierig fuer Motorrad und Auto, da wieder einige Baeche keine oder eine zerstoert Bruecke haben. Manchmal kaempfen wir uns auch durch kleine Schlammassen auf der Strasse. Immer wieder bekommen wir hier Hilfe von den Strassenarbeitern. Bei einer Flussueberquerung konnte Barbara ihre Taschen gar nicht so schnell abpacken, wie schon helfende Haende danach griffen um sie auf die andere Seite des Flusses zu bringen. Am Schluss haben wir schon befuerchtet, dass der letzte auch noch Barbara rueber traegt. Vielen Dank!!!!
So erreichen wir am spaeten Abend des 3. Tages das Guesthouse indem unsere Freundinnen bereits warten. - Die Marillen sind hier gerade reif und wir pfluecken sie direkt vom Baum. mmmmmhhhhhh
Wir verbringen dann noch einige wunderschoene gemeinsame Tage und besuchen die Orte in diesem Tal und kochen auch mal an einem kleinen See inmitten dieser Sand und Steinwueste unser Mittagessen.
Wieder einmal vergehen die 7 Tage, die unser Permit gueltig ist zu schnell und wir beschliessen um moeglichst viel Zeit mit Margarita und Birgit verbringen zu koennen die Rueckreise mit einem Jeep zu verkuerzen. Die Abfahrt vom angeblich hoechsten Pass der Welt lassen wir uns nicht nehmen. Ohne dem schweren Gepaeck am Rad, koennen wir diese die 1.700 Hoehenmeter auch so richtig runter sausen lassen. Bei dem traumhaften Wetter natuerlich ein ziemlicher Genuss.
Mittlerweile sind wir wieder eine Woche in Leh. Uebermorgen geht’s dann weiter und wir freuen uns schon sehr darauf!
Einen Kommentar schreiben
Du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.
wow, wieder ur schone fotos!!!!
gaaaaannnnnz viele bussis
anna Am 2. September 2008 um 23:21 Uhrhab euch lieb, anna
hallo ihr lieben,
hoffe ihr feiert heute ordentlich, und aus diesem grund wollt ich meine glückwünsche beisteuern:
alles gute zum geburtstag lieber walter.
bussi und grüsse
sandro
lieber sandro, ja, danke fuer die wuensche - haben eine nette feier gehabt - wird im nexten bericht zusehen sein! hab auch ein sehr nuetzliches geschenk gekriegt dass ich jeden tag brauch.
Sandri Am 11. September 2008 um 12:12 Uhrbussi walter und barbara
Ihr Lieben!
Ihr seid soooooo verrückt! Wir haben grad das “Packerl” aus Indien bekommen…. DANKE!!! Was ist das bloß alles? Wie benutzt man es - oder sollte ich fragen: “Wie wird es angewendet?”
Ich hab da was probiert - ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob ichs vielleicht hätte in heissem Wasser auflösen sollen…?! *lacht*
Aber zu was wichtigerem:
WALTHER: DIR MÖCHTEN WIR HEUTE ZU DEINEM WIEGENFESTE GRATULIEREN!
GANZ HERZLICH. MIT DRÜCKEN UND HANDSCHÜTTELN UND AUF-DIE-SCHULTER-KLOPFEN… WIR WÜNSCHEN DIR VON HERZEN ALLES ERDENKLICH LIEBE UND GUTE! UND NEN BLUMENSTRAUß UND SOCKEN UND SEKT UND NEN SCHLIPS UND PRALINEN UND NATÜRLICH NE SCHEUßLICHE KARTE…
Wir freuen uns schon auf Euch!!
Ronny & Solvi
liebe solvi und lieber ronny,
reisende Am 11. September 2008 um 15:09 Uhrdanke fuer die drueckereien - mir tut schon die schulter weh - aber das hat wieder andere gruende bin vom rad gefallen auf selbige. nach einigen tagen ists aber schon wieder gut und vergessen. waren ja auch wandern - aber mehr davon im nexten bericht. freuen uns auch schon auf euch und leipzig.
busserl waba
ps: das in den kleinen brieferln muss gekaut oder zwischen die kiemen gesteckt werden!
hallo lieber papa!
alles gute zum geburtstag! hoffentlich feiert ihr schon.
ganz viele bussis von mir und allen anderen da in mexico auch!
wir denken viel an dich und auch an barbara
liebe anna,
anna Am 11. September 2008 um 23:43 Uhrdanke auch an dich dass du an meinen geb-tag gedacht hast. ja, jetzt verlassen wir die berge in ein paar wochen und werden uns mit oma und opa am meer vergnuegen. bussi nach mex. trinkt einen mojito auf uns.
bussi waba
hey! Ihr beiden!
zafer Am 20. September 2008 um 05:16 UhrIhr habt ja fast die welt rundherum eure zelt aufgestellt, waehrend wir hier bier bestellen und runde bauecher kriegen.
Wir haben Euch lieb und wuenschen alles bestens -ist doch so anscheinend-.
liebe grüsse und viel Kraft
zafer+ebru