Östlichstes Mittel- und me(h)er
- Geschrieben von Barbara & Walter
- Januar 11, 2008
- Land: Türkei
- Kommentare: 2 Kommentare
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Diese Bericht sehr verspaetet, weil wir viel unterwegs waren und auch 2 Stromausfaelle unser Vorhaben zu Schreiben - torpediert haben…. danke für deine Geduld.
Ein Nachtrag: Auch wir wurden zu Weihnachten beschenkt. Im Restaurant, wo wir uns eine Vorspeisenplatte und köstlichen Fisch mit Wein gönnten, schneit der Bürgermeister von Tasucu herein - gratulierte uns und überreichte Barbara einen Blumenstraus. Den Kalender von Tasucu haben wir von Jugendlichen schon am Nachmittag gekriegt. Ja WaBaRad ist auch in der Türkei schon maechtig bekannt und beliebt….
Auch die Strasse mag uns nach den Weihnachtsfeiertagen wieder. Flach taets gehen Richtung Mersin - doch wir sind Berge gewöhnt und können nicht auf sie verzichten. So beschliessen wir bei einer Mittagspause ein Mausoleum heimzusuchen.
Nur 12 km dafuer flotte 750 Höhenmeter und Schotterstrasse mit 17% sind die Anforderungen. - Und das noch mit einem Glaserl Wein zuviel im Blut…. Das wissen wir erst nachher - vielleicht haetten wir sonst verzichtet? Doch es lohnt sich - Ausblick super,
das Mausi (wie wir es nennen), für seine 2000 Jahre auch noch fit und ein Lagerfeuer, weil es hier heroben schon sehr kalt ist; obendrein werden wir von der Familie, die neben Mausi wohnt zum Essen, Teetrinken und quatschen eingeladen. Es gibt Gözleme und eine Suppe mit Ziegenfleisch und auf das wir auch dann am naechsten morgen noch zum fruehstuecken kommen besteht die Familie dann auch noch.
Auf unserem weiteren Weg durch die Berge treffen nicht nur auf sehr nette Leute auch auf Dromedare und Kuhherde, die zwischen den alten Steinen grast und natuerlich unzaehlige Ziegen mit ihren hallo rufenden und zum Tee einladenden Hirten……..
Mersin, eine grosse Stadt - hier planen wir unseren Ausflug nach Kappadokien. Unser kleiner Silvesterurlaub geht nach Goereme, die Raeder müssen zurückbleiben und warten im Stall. Busfahren ist mal was ganz neues, die Berge rauf und der Höhenmesser rast gerade so dahin…
Silvester verbringen wir dann in einem schnuckliges Hotel und wie es sich fuer diese Gegend gehoert in einem Höhlenzimmer im Tuff / Bimstein. Trotz Heizung kommen wir über 14 Grad nicht hinaus - dafür kochendheisses Wasser zum duschen und schnell unter die Decke.
Wir wandern 3 Tage durch diese löchrige Landschaft geniesen den Schnee - es fehlen uns die Tourenschi. Am nahen 4000er gibts tolle Haenge. Silvester war kurz. Wohl das erste Mal, dass wir weder eine Knallerei noch Feuerwerke ueber uns ergehen lassen mussten. Haetten wir nicht gewusst, dass die halbe Welt feiert, in Goereme haetten wir es nicht mitbekommen………. Wieder zurueck aus den Bergen versuchen wir in der von Fluessen durchzogenen Cukurova (Ebene zwischen Adana und Meer) Brücken zu finden. Die Auskünfte sind nicht immer eindeutig, die Karten nicht zuverlaessig.
Dadurch dauert manche Strecke laenger. Liegt wahrscheinlich auch noch ein wenig daran, dass die Leute hier so unheimlich nett sind: wir werden z.B zum Essen eingeladen und da wird in der Ortsmitte extra für uns ein Tisch augestellt. Mit Tixo eine Zeitung als Tischtuch befestigt und los gehts. Andern tags sind wir bei einem kurdischen Familie zum Frühstück eingeladen - nur vom Besten: Fleisch, Kaes, Honig, Butter, Traubenmarmelade und feines Brot dazu Kaffe, einfach lecker .
Alles aus eigener Produktion erzaehlt uns der Bauer stolz. Er hat 15 Jahre in Deutschland gearbeitet, ist ohne Visum öfter schwarz über die Grenz und dabei war er auch in Österreich - ist über die grüne Grenze gestapft… Nicht zu vergessen das Obst hier: Extraklasse! direkt vom Baum schmeckts am besten und kost nix.
Vor İskenderun dürfen wir in der Strandhütte des Sheriffs schlafen. Er trifft uns mopedfahrend, dreht extra um und bietet uns das kleine Haus an, weil er befindet, dass es für das Zelt zu kalt ist. Einfach nur nette Leute um uns herum!!!!! İn der Stadt ziehen wir dann wieder ins Hotel. İskenderun finden wir nicht besonders aufregend. Auf der Suche nach Ersatzteilen für unser Zelt lernen wir den Schiffsausruester Fuat kennen, der mit uns durch İskenderun wandert. Als wir das Gummiseil endlich haben besteht er auf ein Mittagessen mit ihm in der Firma. Wir bekommen Brot, Hendl, Salat, Spinatpizza und Faschiertes im Teigmantel. Alles von der Frau des Chefs und den Angestellten gekocht. Wahnsinn!!!
Weiter gehts der Küste entlang - kalter Wind trübt ein wenig die Fahrfreude. Die Landschaft jedoch Zucker, (wie die Menschen die uns auf heissen Tee einladen) blaues Meer, Sonne, und dazu Pinienwaelder (der Duft!!!!) leichtes Auf und ab, kleine Flüsschen und kein Verkehr. Wir campen im Wald, kochen uns Nudeln mit Gemüse (auch vom Feinsten) und goennen uns als Nachtisch Keks und Kaffee.
In der Nacht weniger Wind und so schlafen wir bestens und können dem Meer beim Rauschen zuhören….
In Cevlik warten wir auf unsere dt. Freunde am Tandem. Haben ein supriges Appartement für 10 Tage. Da wird regeneriert und gefaulenzt. Owohl wir gestern schon die ersten Touripflichten wahrgenommen haben und zum Titus Tunnel gewandert sind. Mehr davon spaeter…
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hallo ihr lieben!
ihr habts aber gut, werdet immer zu super essen in super landschaft eingeladen!
wo werdet ihr denn ca. in der 2. oder 3. februarwoche sein?
bussi anna
von sandri natürlich auch ein dickes bussi
hallo anna und sandro,
Sandri Am 12. Januar 2008 um 12:31 Uhrja, da geht was weiter - februar werden wir in Syrien sein - wo genau laesst sich nicht sagen. wenn ihr kommt werden wir es so einrichten dass wir uns treffen - vielleicht in damaskus? das waer super nett sagt auch barbara.
viele bussi walter und barbara
Seawas, ich bin heute grad aus St Petersburg und Königsberg zurück, auch nicht schlecht, aber etwas kälter… werde schaun ob mir Fatma Tips zu Kapadocchia schickt, wir waren vor 1 1/2 Jahren dort, inkl Heissluftballonfahrt (teuer aber SEHR eindrucksvoll) und Sufi-Tanz-Vorführung in einem alten Han - ich kann mich nicht an die Ortsnamen erinnern…
baumgartl@navreme.net Am 24. Januar 2008 um 00:15 UhrLiebe Grüße und noch viele schöne Treffen!